Die goldene Hammerkoralle L–XL von Fimbriaphyllia ancora beeindruckt durch ihre großflächigen, sanft geschwungenen Hammerfortsätze und den warmen Goldton, der über die gesamte Polypenstruktur liegt. Durch ihre Größe wirkt sie im Riffaquarium wie ein lebendiger, pulsierender Teppich aus weichen Goldnuancen. Ancora-Varianten bewegen sich ruhiger als Fackelkorallen, zeigen aber eine besonders harmonische und gleichmäßige Polypenexpansion, die das Becken optisch auffüllt und Tiefe verleiht.
| Lateinischer Name | Fimbriaphyllia ancora |
| Deutsche Bezeichnung | Goldene Hammerkoralle L–XL |
| Temperatur | 24 bis 26 Grad |
| pH | 8.0 bis 8.3 |
| Karbonathärte | 7 bis 9 dKH |
| Licht | niedrig bis mittel |
| Strömung | sanft bis mittel, breit verteilt |
| Platzierung | untere bis mittlere Bereiche |
| Giftigkeit | keine Kontaktgifte, aber ausladende Abwehrtentakel |
Herkunft
Fimbriaphyllia ancora kommt in verschiedenen Regionen des Indopazifiks vor, vor allem in geschützten Lagunen und flachen Riffbereichen. Die Tiere siedeln an Stellen, an denen Strömung und Lichteinfall moderat sind, wodurch sich ihre charakteristischen, breit geschwungenen Hammerfortsätze optimal entwickeln können. Goldene Farbformen entstehen häufig an lichtreichen Standorten mit stabilen Nährstoffverhältnissen.
Besonderheiten
Die goldene Hammerkoralle L–XL zeigt ein besonders üppiges Polypenbild, das die große Ausdehnung dieser Variante unterstreicht. Ihr warmer Goldton verändert sich je nach Beleuchtung und kann von sanftem Honiggelb bis zu kräftigen Goldnuancen reichen. Aufgrund ihrer Größe benötigt sie genügend Raum, um sich vollständig entfalten zu können. Die Koralle reagiert empfindlich auf starke Punktströmung, zeigt aber unter ruhigem Wasserfluss eine beeindruckende Stabilität und Polypenfülle. Eine leichte Fütterung mit feinem LPS-Futter unterstützt das Wachstum und die klare Ausprägung der Hammerfortsätze.