Lima scabra, die Flammenmuschel, gehört zu den spektakulärsten Muschelarten im Meerwasseraquarium. Ihr leuchtend rotes Gewebe und die auffälligen, flammenartig bewegten Tentakel machen sie zu einem optischen Highlight. Durch die stetigen Zuckbewegungen entsteht der typische „Flammeneffekt“, der dieser Muschel ihren Namen gibt.
Faszinierender Filtrierer – für schattige, ruhige Riffbereiche
| Lateinischer Name | Lima scabra |
| Deutscher Name | Flammenmuschel |
| Temperatur | 23 bis 26 Grad |
| pH | 8.0 bis 8.4 |
| Karbonathärte | 7 bis 9 dKH |
| Futter | Feinpartikel, Plankton, Bakterioplankton, Schwebstoffe |
| Giftigkeit | ungiftig und harmlos |
Herkunft
Die Flammenmuschel stammt aus dem tropischen Atlantik und dem Karibikraum. In der Natur lebt sie in schattigen Höhlen, unter Überhängen oder tief in Riffspalten, wo sie stetige, moderate Strömung und ausreichend Schwebstoffe findet. Dieses Verhalten zeigt sie auch im Aquarium.
Besonderheiten
Lima scabra ist ein äußerst dekorativer, aber auch anspruchsvoller Filtrierer. Sie benötigt feinstes Planktonfutter, ruhige Bereiche und ausreichend Verstecke. Im Aquarium wählt sie ihren Standort oft selbst und setzt sich mithilfe ihrer feinen Haftfäden in Spalten fest. Die Muschel ist friedlich, bewegt sich gelegentlich ruckartig fort und beeindruckt durch ihr leuchtendes Rot sowie den charakteristischen „Flammen“-Look ihrer Tentakel.